Samstag, 12. Mai 2018

12 von 12 - Mai 2018

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Donuts beim Frühstück 

Heute mal wieder keine schlechte Ausbeute beim Pumpen 

Opa zieht den Bollerwagen 

Ich bin derweil ganz besonders seriös 

Oma schaut sich Bäume an und ich trinke noch einen Kaffee unterwegs 

Auf dem Spielplatz 

Rosenthal 

Mittags gibt es Raclette - in Ermangelung von Raclettekäse mit Gouda und Butterkäse 

Der Rabe lebt auf großem Fuß 

Der Morgenstern passt mit seinem süßen Monsterbody perfekt zur Picknickdecke 

Cheers! 

Nachdem die Kinder schlafen gibt es Rummy und Sunrise (es fühlt sich falsch an, von "alkoholfreiem Tequila zu reden ...) 

Donnerstag, 10. Mai 2018

4 Monate Morgenstern

Mein herzallerliebstes Baby! Du bist ein solcher kleiner Sonnenschein, dass es zum Quietschen ist. Ich könnte dich von morgens bis abends knuddeln, knutschen und zum Lachen bringen! Du weinst tatsächlich nur, wenn du hungrig, nass oder übermüdet bist (oder dir etwas weh tut natürlich). Ok, manchmal auch, wenn dich die Beschränkungen deiner körperlichen Fähigkeiten frustrieren. Aber das eher selten. Weil du einfach so lange probierst, bis du es schaffst. Du bist unglaublich willensstark und hast enorm viel Durchhaltevermögen.


 
Abenteuer
 
Hatten wir diesen Monat nicht wirklich.
 
Essen
 
Neben dem Stillen hast du ein solches Interesse an Essen gezeigt, dass ich dir die allerersten Löffel Brei angeboten habe - die du dann auch gegessen hast. Also insgesamt hast du jetzt bereits 3 Teelöffel voll Kürbisbrei gegessen und es schien dir gut zu gefallen. Du hast dir nämlich dann auch den Löffel, beziehungsweise die Hand mit dem Löffel, geschnappt und selbst zum Mund geführt.
 
Fortbewegung
 
Du machst einen ganz tollen Unterarmstütz und versuchst aus dieser Position, dich nach vorne zu bewegen. Dass das nicht richtig klappt und sehr anstrengend ist, scheint dich gehörig zu frustrieren.
 
Einmal hast du es bis jetzt geschafft, dich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Deine Motivation dabei war übrigens der Plüsch-Jack (aus the Nightmare before Christmas).
 
Geschwisterplüschstatus
 
Du und dein Bruder - ihr seid auch weiterhin ein Herz und eine Seele! Manchmal scheint der Rabe eifersüchtig zu, wenn du gerade mit etwas spielst und er versucht, es dir wegzunehmen oder gegen etwas anderes zu tauschen. Aber das ist die absolute Ausnahme.
 
Gesundheit
 
Nach der Impfung hattest du keine weiteren Probleme. Der erste Abend war schlimm, weil du total durch den Wind warst und viel geweint hast. Aber sonst war es ok.
 
Eine Erkältung hast du diesen Monat mitgenommen. Deine Nase war ein wenig zu und eine Nacht hattest du leicht erhöhte Temperatur. Aber nichts weltbewegendes.
 
Maße
 
Du trägst Größe 68.
 
Motorik
 
Du kannst gezielt Dinge greifen und zum Mund führen. Mit den Augen kannst du Bewegungen jetzt richtig rund folgen.
 
Schlaf
 
Tagsüber ist es noch nicht so top und du schläfst öfter mal nur je 30-45 Minuten, dafür dann aber in unregelmäßigen Abständen und mit schlechter Laune dazwischen. Nachts klappt es hingegen super. Du gehst zwischen 20:00 und 21:00 Uhr mit dem Raben zu Bett und schläfst dann die Nacht über meist mit Stillpausen etwa alle 3-4 Stunden. Morgens wirst du zwischen 6:00 und 8:00 Uhr dann munter.
 
Sozialverhalten
 
Du kannst jetzt sogar laut lachen!
<3 Du erkennst scheinbar Gesichter und lächelst deine Umwelt freudig an, wenn du glücklich bist.
 
Sprache
 
Du lallst nun auch zweisilbig und wenn du weinst, dann klingt es oft, als würdest du "Mama" rufen.
 
Zähne
 
Noch ist kein Zahn zu sehen, aber dein Zahnfleisch ist unten aktuell recht geschwollen und Massagen daran tun dir gut.

Freitag, 4. Mai 2018

Tagebuchbloggen Mai 2018

Heute ist der 5. des Monats. Das heißt, Frau Brüllen möchte wie immer wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Here we go:

Ich habe in der Nacht bestimmt ein paar mal gestillt. Aber wann und wie oft weiß ich nicht mehr. Ich war nicht einmal so richtig wach dabei. Ein Hoch auf das Co-Sleeping!

7:30 Das Baby wacht auf. Mein Versuch, ihn wieder in den Schlaf zu stillen, scheitert grandios an einer plötzlich gefüllten Windel.

7:45 Ich stehe mit dem Morgenstern auf und schalte den Babymonitor ein. Ich überlege, das Haselchen zu wecken, das gerade noch laut schnarcht. Aber um diese Zeit heißt das meist, dass er so um 5 Uhr wach war und vor Kurzem erst wieder eingeschlafen ist. Also beschließe ich, ihm noch so viel Schlaf wie möglich zu gönnen. Kaum liegt das Baby auf dem Wickeltisch, schon tönt es "Mama? Papa?". Ich gehe mit dem Morgenstern rüber und versuche, dem Raben zu erklären, dass ich nur kurz das Baby wickeln muss und gleich wieder da bin. Klappt aber nur so mittel. Also wecke ich doch das Haselchen, das gleich zum Raben kommt. Ich wickle derweil schnell den Morgenstern.

8:00 Die gesamte Familie ist gemeinsam im großen Bett. Das Haselchen holt mir einen (kurz vor 6 - er war wirklich seit 4:30 Uhr wach - frisch gebrühten) Kaffee. Wir kuscheln, toben und unterhalten uns.

9:12 Wir stehen auf. Das Haselchen bereitet Frühstück vor und ich kümmere mich um die Jungs.

Wir frühstücken. Der Morgenstern schläft auf meinem Schoß ein und ich trinke entspannt eine zweite Tasse Kaffee.

Das Haselchen packt Essen und Getränke in die Kühltasche. Ich wasche mich und ziehe mich um.

Wir machen die Kids fertig und gehen los.

13:30 Wir sind unterwegs. Wir gehen ins Rosenthal und breiten unter einem Baum unsere Decke aus. Dort bleiben wir. Wir essen und trinken, wir kuscheln und reden, der Rabe rennt immer wieder zu wildfremde Menschen und streichelt ein fremdes Baby. Er zerkrümelt jede Menge Russisch Brot und der Morgenstern schläft erst lange im Tuch, um dann in bester Laune auf der Decke zu liegen. Das Haselchen holt uns zwischendurch eine Latte macciato.

Irgendwann packen wir alles wieder ein und nach der Hälfte des Weges muss der Rabe aus dem Bollerwagen raus und laufen, weil wir ihn anders nicht mehr wachhalten können.

19:14 Wir sind wieder zurück zu Hause.

Der Rabe muss dringend mal wohin, wo er den ganzen Tag nicht gewesen ist (mein Kind, ganz eindeutig!) und der Morgenstern dämmert beim stillen immer wieder glücklich weg.

Der Rabe meldet nochmal Hunger an und isst ein Käsebrot. Dann machen wir beide Kinder bettfertig. Ich übernehme die Einschlafbegleitung, während das Haselchen seinen täglichen Abendspaziergang macht. Beide Kinder schlafen erwartungsgemäß schnell ein. Ich tummle mich noch ein wenig auf Twitter.

21:04 Ich schleiche aus dem Schlafzimmer und gehe ins Bad. Als ich gerade mit waschen und cremen und Augenmaske durch bin, kommt das Haselchen nach Hause.

21:32 Wir sitzen mit Chips und kühlen Getränken im Wohnzimmer und schauen mal wieder "Back to the future".

Mittwoch, 25. April 2018

Erste Male - Lachen und Silben

Heute hat der Morgenstern zum ersten Mal in seinem Leben richtig laut gelacht. Er hat zuvor eine ganze Weile richtig laut sein Spielzeug angeschimpft. Ich nahm ihn dann irgendwann hoch und er machte ein großes Bäuerchen. Auf mein erstauntes Geräusch hin kicherte er kurz in den Spiegel hinter mir und lachte dann plötzlich glucksend los.

Außerdem lag er heute so auf seiner Decke herum, brabbelte vor sich hin und sagte dabei plötzlich "Omama" - zum ersten Mal mehrere Silben nacheinander. 😍

Mittwoch, 18. April 2018

Von der Ruhe beim zweiten

Ja, der Morgenstern ist insgesamt ein total entspanntes Baby. Er schläft gut (meistens) und brüllt nur, wenn ihm gerade was fehlt. Sobald Hunger, Windel, warm/kalt, quersteckendes Püpschen und Stresspegel geklärt sind, ist er ruhig und schaut sich um oder schläft.

Aber nicht nur deshalb finde ich es mit ihm um Welten entspannter, als damals die ersten Wochen und Monate mit dem kleinen Raben.

Ich hatte vor der Geburt des Raben viel zu wenig Ahnung davon, wie sich das Leben mit einem Baby wirklich ändern würde. Vor der Geburt des Morgensterns war ich auf alles gefasst. Kurze Nächte, vom Brüllen klingende Ohren, selbst wochenlang keine Haare waschen können weil das Baby auf mir wohnt, Stillen im gefühlten Minutentakt - alles kein Schock mehr. Und dennoch ist es nicht nur diese Vorbereitung, die mich so entspannt.

Es ist auch die Erfahrung, dass nicht alles immer perfekt sein muss. Fünfe gerade sein lassen mit dem Baby musste ich beim Rabe erst mal für mich selbst lernen. Heute finde ich es vollkommen normal, dass ich mein Baby vollkrümele. Ich habe ihm schon Marmelade, Ketchup und Remoulade von den Fingern und Klamotten gewischt, weil er beim Essen auf meinem Schoß lag. So what? Beim Tragen verschätzt und das Beinchen etwas zwischen mir und dem Tisch geklemmt? Na, so lange es ihn nicht stört und er weiter schläft kann es ja so schlimm nicht gewesen sein. Kind hustet oder niest? Naja, hoffentlich wird er nicht krank, aber ein Nieser ist keine Grippe. Die unabsichtliche Kopfnuss sah fies aus? Och, erstens sind die Kleinen härter im Nehmen, als sie aussehen und zweitens hat er sich nicht weiter beschwert.

Beim Raben hatte ich viel mehr Angst, das Baby "kaputt" zu machen. Ich traute mich kaum, sein Köpfchen zu streicheln, weil die Fontanelle ja doch so eine Art self destruct button ist. Jedes Mal, wenn er beim Anziehen zu weinen begann, schaute ich erstmal panisch nach, ob ich ihm vielleicht einen Finger gebrochen haben könnte. Ernsthaft. Und wenn er anfing zu weinen, ließen wir umgehend alles andere fallen und schuckelten das Baby. Sofort. Jedes Mal.

Mit dem Morgenstern bin ich bei all diesen Dingen viel weniger aufgeregt und nervös. Ich weiß inzwischen, dass die Kleinen viel robuster sind, als sie aussehen. Und wenn ich zum Beispiel gerade Zähne putze, dann putze ich erstmal meine Zähne. Auch, wenn das Baby jetzt gerade genau dann dringend auf den Arm will und sich von meinem Streicheln und Summen nicht beruhigen lässt. Wenn er mal zwei Minuten brüllt, geht davon die Welt nicht unter. Natürlich würde ich ihn niemals unnötig weinen lassen oder dabei ignorieren. Aber ich behandle sein Weinen nicht so, als sei es ein Feuer, das umgehend und ohne Verzögerung mit allen Mitteln gelöscht werden muss.

Und ich weiß nicht, ob es an ihm liegt oder an uns oder an den gesamten Umständen. Aber das klappt alles ziemlich gut.

Also sollten weitere Kinder jeweils um ein ähnliches Maß entspannter werden, dann läuft so ein Baby spätestens ab Nummer 6 unter Wellness für die Eltern... ;)

Donnerstag, 12. April 2018

12 von 12 April 2018

12 Bilder vom 12. des Monats  Das ist 12 von 12  Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Der Morgen beginnt recht früh mit dem Esel 

Geschwisterplüsch

Die Klamotten des Morgensterns passen perfekt zum Tuch 

Hab mein Wagen vollgeladen... 🎶 

Im Zoo hat der Frühling Einzug gehalten 

Buddeln

Kleine Stärkung zwischendurch

Der Frühling ist da 

Der Rabe ist ganz vernarrt in die Plüschkatze. Noch abends im Bett erzählte er davon, dass er hier nicht weg wollte. 

Zu Hause nach dem Essen und wickeln und pumpen nochmal stillen 

Mit Baby im Tuch wieder auf den Spielplatz 

Ausklang des Tages 
  

Dienstag, 10. April 2018

3 Monate Morgenstern


Mein liebster kleiner Morgenstern! Ein ganzes Vierteljahr bist du nun schon alt. Und du bist ein richtiger kleiner Sonnenschein. Du strahlt uns alle immerzu an. Außer, dir ist etwas unangenehm oder du bist übermüdet. Ansonsten lächelst du, beobachtest ganz aufgeweckt und fasziniert deine Umwelt, übst neue Fähigkeiten oder steckst dir deine Hände in den Mund. Du bist ein richtiges Bilderbuchbaby und wir sind alle total vernarrt in dich.


 
Abenteuer
 
Du machst weiterhin alles problemlos mit. Inzwischen öfter mal auch wach. Am spannendsten für mich war wohl, mit dir und deinem Bruder alleine mit dem Zug zu Oma und Opa zu fahren.
 
Essen
 
Muttermilch
 
Fortbewegung
 
Du rollst vom Bauch auf den Rücken. Und auf dem Bauch strampelst du wie wild, sodass du dich zum Beispiel auf meinem Bauch liegend gerne auch mal direkt unter mein Kinn schiebst. Aber so richtig planvoll und koordiniert ist das nicht.
 
Geschwisterplüschstatus
 
Deinen Bruder und dich kann nichts trennen! Als er dir diese Woche aus Versehen abends einen Spielzeugzug an den Kopf gehauen hatte, konnte er deswegen kaum einschlafen. Es tat ihm so leid, dass er dir wehgetan hatte und du wegen ihm weinen musstest. Erst, als du ihn dann am nächsten Morgen glücklich angelächelt hast, war er beruhigt.
 
Gesundheit
 
Du hast immer mal den einen oder anderen Popel in der Nase, aber insgesamt bist du top fit. Heute hast du deine ersten Impfungen bekommen und das hat dich ganz schön mitgenommen.
 
Maße

 
5850 gr
63 gr
 
Motorik
 
Du kannst jetzt ziemlich gezielt nach Dingen greifen, sie festhalten und sie dir in den Mund stecken, um sie anzusabbern.
 
Schlaf
 
Ich bin absolut begeistert von deinem Schlafverhalten. Ok, tagsüber wäre es echt ein Traum, wenn du länger als 30 Minuten schlafen könntest, ohne dabei im Tuch herumgetragen zu werden. Aber das ist halb so schlimm. Dafür geht deine erste Schlafphase nachts ab ca. 21:00 Uhr bis 23:00-0:00 Uhr. Jede Menge nutzbare Me-Time für mich also. Danach merke ich das aufwachen kaum. Bis 5:00-6:00 Uhr. Da wirst du wieder aktiver und wacher. Meist rumort es dann etwas für dich wohl ungemütlich in deinem Bäuchlein.
 

Sozialverhalten
 
Soziales Lächeln hast du voll drauf und strahlst alles und jeden freudig an. Außerdem erschreckst du dich unglaublich niedlich, wenn ich zum Beispiel rülpse oder mich plötzlich bewege.
 
Sprache
 
Du sagt agu, alo und awa. So in etwa.
 
Zähne
 
Dir scheinen im Unterkiefer die ersten Zähne einzuschießen. Du sabberst und willst ständig auf etwas herumbeißen.

Donnerstag, 5. April 2018

Tagebuchbloggen April 2018

Es ist mal wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen will wie immer wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

0:02 Ich liege im Bett und stille. Dabei gehe ich "nur mal kurz" zu Twitter.

1:33 Hupsi... Jetzt aber schlafen!

5:47 Wir haben wohl zwischendrin schon gestillt, aber jetzt wird der Morgenstern richtig unruhig und weckt sogar beinahe den Raben auf. Schlaftrunken lasse ich ihn ein Bäuerchen machen und versuche, ob er auf meinem Bauch liegen will. Will er nicht. Schläft aber nach einem schönen Pups dann doch wieder neben mir ein.

7:05 Der Morgenstern rödelt wieder herum und der Rabe winselt "Nein! Nein!" vor sich hin. Ich lege mir das Baby auf den Bauch und streichle dem Großen vorsichtig durch die Haare. Und siehe da: Alle schlafen wieder ein.

8:47 Ich lege den Morgenstern vorsichtig wieder zum stillen neben mich. Ich bin jetzt jedoch wach und versuche nicht mehr, zu schlafen.

9:02 Der Rabe wacht auf und sagt "Der Papa soll kommen und dir ein Mentos bringen. Und der Mama einen Kaffee." Kluges Kind!

Der Morgenstern ist auch wach und strahlt mich freudig an.

Das Haselchen kommt mit Mentos und Kaffee und wir kuscheln und reden alle miteinander.

9:46 Aufstehen. Während das Haselchen den Frühstückstisch deckt, mache ich erst den Morgenstern und dann den Raben fertig für den Tag.

10:15 Frühstück. Ganz gemütlich mit Toast, Brot und dem halben Kühlschrank als Belag.

11:23 Wir sind fertig mit frühstücken und das Haselchen räumt den Tisch wieder ab.

11:45 Ich pumpe Milch ab. Da ich über Ostern nicht gepumpt habe, sind es nur 170 ml.

12:11 Ich gehe ins Bad. Das Haselchen geht einkaufen. Der Morgenstern liegt zufrieden auf seiner Krabbeldecke. Der Rabe sagt nur noch "wäh wäh" und möchte ein kleines Baby sein. Daher trage ich ihn auf dem Arm ins Bad, lasse ihn in der Kinderwagenwanne liegen, während ich mich fertig mache und nehme ihn auf den Arm, als ich mir das Gesicht eincreme und mir Socken aus dem Schlafzimmer hole. Dann lege ich ihn auf die Krabbeldecke und wickle mir das Baby ins Tragetuch. Wir ziehen Schuhe und Jacke an. Der Morgenstern schreit dabei erstmal unzufrieden, bis er im Tuch eingeschlafen ist.

13:00 Wir gehen raus und treffen das Haselchen mit den Einkäufen im Treppenhaus. Kaum sind wir richtig draußen, beginnt es zu regnen.

13:15 Wir sind wieder drinnen.

13:23 Das Haselchen bereitet Salat vor und ich gehe auf den Stepper, während der Rabe zufrieden im Kinderzimmer spielt.

13:41 Ich gehe vom Stepper runter. Ich bin echt nichts mehr gewohnt...

13:55 Ich bequatsche das Kind, doch endlich zum Essen zu kommen. Klappt nur so mittel. Er "telefoniert" nämlich gerade mit Hilfe eines Ohrstöpsels mit der Feuerwehr. Während ich also schon meine Reste von gestern esse, trägt das Haselchen den Raben auf Händen herein. Dem gefällt's.

Während dem Essen muss auch ich immer wieder "telefonieren".

14:50 Der Rabe ist satt und die Mittagstischgesellschaft löst sich auf. Da der Morgenstern noch immer im Tuch schläft, helfe ich dem Haselchen noch dabei, den Tisch abzuräumen.

Anschließend spiele ich mit dem Raben fangen im Flur. Mit dem kalten Kaffee vom Morgen in der Hand.

15:48 Der Morgenstern wird wach. Ich binde ihn aus dem Tuch. Wir stillen und es übt greifen, während er seinen Bruder freudig anstrahlt. Dann pumpe ich nochmal knapp 100ml Milch ab.

16:58 Ich wickle den inzwischen etwas unzufriedenen Morgenstern und stille ihn nochmal.

Dann kommt er erneut ins Tragetuch, während das Haselchen dem Raben Jacke und Schuhe anzieht. Mein liebster Gatte hat mich nämlich beschwatzt, unbedingt wenigstens nochmal eine halbe Stunde raus zu gehen.

17:22 Wir sind wieder draußen. Es ist zwar recht frisch, aber der Frühling liegt unverkennbar in der Luft.

18:11 Wir sind zurück zu Hause. Der Morgenstern ist wach und ich stille ihn erstmal, während das Haselchen den Tisch fürs Abendessen deckt.

18:30 Wir essen. Tortilla de patatas. Dazu gibt es Salat.

Der Morgenstern auf meinem Schoß ist erst sehr glücklich und strahlt, stillt zwischendurch, greift nach allem, was er greifen kann und wird dann irgendwann unzufrieden und weinerlich, sodass wir ihn letztendlich abwechselnd herumtragen müssen.

19:45 Wir sind mit Essen fertig. Der Rabe ist bereits längst im Kinderzimmer.

Ich mache beide Kinder nacheinander bettfertig, während das Haselchen den Tisch abräumt, die Milchpumpe spült und sterilisiert und die Küche aufräumt.

Dann sagt er den Kleinen gute Nacht und ich übernehme die Einschlafbegleitung.

20:47 Die Kinder schlafen. Ich liege noch ein wenig dabei. Auch weil ich weiß, dass der Morgenstern bald nochmal aufwacht. Tut er dann auch wie immer und ich stille ihn zurück in den Schlaf.

21:31 Ich schleiche aus dem Schlafzimmer. Im Bad mache ich erstmal eine Gesichtsmaske. Dann schauen das Haselchen und ich zusammen Thor: Ragnarok zu Ende.

Zwischendurch wird der Morgenstern nochmal wach und ich beruhige ihn.

22:55 Wir putzen Zähne und gehen ins Bett.

Montag, 26. März 2018

Brief an meine Hebamme

Den folgenden Brief habe ich auch so (halt mit vollen Namen) als kleinen Dank an meine Hebamme gegeben:

Liebe A.,
Liebe L.,
Liebe I.,
Liebes gesamtes Team des Geburtshauses,

Danke! Ich will dir, ich will euch, einfach einmal aus tiefstem Herzen danke sagen.

(damit der Text nicht komplett unleserlich wird, bleibe ich jetzt mal beim Singular)

Ich danke dir für deine Begleitung während der Schwangerschaft. Ich danke dir dafür, während der Geburt an meiner Seite gewesen zu sein. Und ich danke dir für deine Hilfe im Wochenbett.

Letztendlich waren die Geburt und das Wochenbett mit dem Morgenstern so komplikationslos, dass ich zwischendurch tatsächlich ein schlechtes Gewissen hatte. Schließlich weiß ich, dass bei Weitem nicht jede Schwangere eine Hebamme findet und nicht jede, die sich das wünscht, im Geburtshaus gebären kann. Ich hatte ein schlechtes Gewissen dafür, vielleicht einer Mutter, die deine Begleitung und Hilfe dringender gebraucht hätte, die unter der Geburt oder im Wochenbett mehr Betreuung gebraucht hätte, den Platz weggenommen zu haben.

Aber dann wurde mir bewusst: Ohne dich wäre das alles überhaupt nicht so einfach und problemlos gewesen!

Dank dem Wissen, dass du an meiner Seite sein würdest, hatte ich keine Angst vor der Geburt. In den Wochen zuvor freute ich mich richtig darauf und war so zuversichtlich und entspannt, wie ich es sonst kaum jemals bin. Obwohl ich meine erste Geburt definitiv nicht als etwas Positives in Erinnerung habe.

Aber dank dir wusste ich einfach, dass es diesmal ganz anders sein würde.

Dank dir fühlte ich mich unter der Geburt so unglaublich geborgen. Ich fühlte mich so respektiert, selbstbestimmt, geschützt und sicher, dass ich mich wirklich fallen lassen konnte. Weil ich wusste, dass du von mir nichts "erwartest", dass ich dieses Gebären nicht nach einem Schema F machen müsste, das bei Abweichungen von der Regel zu "Korrekturen" führen würde. Weil ich mich vor dir für nichts zu schämen brauchte. Weil ich dir fachlich komplett vertraute, dass du rechtzeitig eingreifen würdest, falls das wirklich nötig werden würde. Deshalb konnte ich wirklich einfach loslassen. Und, so glaube ich, genau deshalb war die Geburt des Morgensterns letztendlich auch so problemlos.

Vielleicht erinnerst du dich noch, dass ich zwischen zwei Presswehen einmal sagte (oder rief), dass ich Angst habe. In dem Moment konnte ich das dann aufgrund der nächsten Wehen nicht mehr so richtig artikulieren. Aber in diesem Moment flammte zum ersten und einzigen Mal für einen kurzen Moment die Angst auf, die ich ohne dich wohl wochenlang mit mir herumgetragen hätte: Die Angst vor dem Schmerz und die noch viel größere Angst, dass ich es wieder "nicht schaffen" würde, dass meine Kräfte nicht ausreichen würden, um mein Kind selbst auf die Welt zu bringen.

Aber anstatt dass diese Angst mich lähmte und behinderte, konnte ich sie ganz einfach wieder loslassen. Weil du ganz offensichtlich daran glaubtest, dass ich es schaffe. Und weil ich in deine Fachkompetenz vertraute.

Und so wurde dank dir die Geburt des Morgensterns für mich zu einem so durch und durch positiven Erlebnis, dass ich es in alle Welt hinausschreien könnte.

Dank dir habe ich erfahren, wie es ist, selbst zu gebären anstatt entbunden zu werden. Mit dir an meiner Seite konnte ich Wunden heilen, die die Geburt des kleinen Raben bei mir hinterlassen hatte. Und wir alle konnten mit einer inneren Ruhe und voller positiver Energie in unser neues Leben als nun vierköpfige Familie starten.

Und auch im Wochenbett zog sich diese tiefe Entspannung weiter durch unseren Weg als Familie. Ich glaube nicht, dass wir so unaufgeregt und problemlos durch die ersten Wochen gekommen wären, wenn wir nicht die Sicherheit gehabt hätten, dass du weithin für uns da bist. Hättest du dir nicht den gelblichen Morgenstern so oft angeschaut, wäre ich wohl angespannt bis panisch geworden. Und wie hilfreich alleine das schon für den Stillanfang, das Ankommen mit Neugeborenem und mein eigenes Befinden gewesen wäre, kann man sich ja ausmalen...

Ich bin dir für all dies unglaublich dankbar!

Ohne dich hätte ich, hätten wir als Familie, das alles so nicht geschafft und erlebt.

Danke!

Montag, 12. März 2018

12 von 12 - März 2018

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Zum frühen Morgen leuchtet uns das Nachtlicht 

Der Rabe will aufstehen und witzelt mit Socken an den Händen herum

Das Haselchen hat mir einen Kaffee an den Wickeltisch gebracht. Heute nicht ins Bett  weil Kackexplosion ... 

Das Spidermanauto hat Flederräder 

Milchreis mit Rosinen  Zimt  Sahne und Apfelmus zum Frühstück 

Der Kater schaut spazieren 

Die Milchpumpe in Aktion 

Der Rabe hat Panik vor einer Fliege bekommen und versteck sich. So schläft er dann auch plötzlich ein  

Ich gehe mit dem Morgenstern im Tuch durch den Regen 

Und das alles nur  um einen Brief einzuwerfen. Die letzten fehlenden Unterlagen für den Elterngeldantrag. 

Die Brüder fangen an  miteinander zu spielen  

Rheinischen Sauerbraten zum Abendessen