Mittwoch, 15. November 2017

Schwangerschaftstagebuch - 32. Woche

31+5
 
Es geht mir wirklich deutlich besser. Mein Bauch hat sich soweit beruhigt, dass ich ein moderates Maß an Übungswehen habe, die ich aber kaum spüre.
 
Heute habe ich übrigens meinen Antrag auf Mutterschaftsgeld an die Krankenkasse und auf Elternzeit an die Personalabteilung in München geschickt. Jetzt bin ich sehr hibbelig und freue mich tierisch auf die Zeit mit meinen Lieben. Vor allem die Vorstellung, nach 6 Monaten Elternzeit erstmal ganz langsam mit 20 Wochenstunden wieder einzusteigen, statt gleich von 0 auf 100 gehen zu müssen, ist ein toller Luxus!



Shanghai Alltag: Drink hot water und ähnliche Tipps

Auch, wenn unser Leben sich nicht mehr in Shanghai abspielt, gibt es doch noch immer so ein paar Stories und Dinge, die ich nicht unaufgeschrieben lassen möchte. Daher hier nun eine kleine Sammlung kurios anmutendender, aber durchaus nett gemeinter Tipps und Tricks, die uns in China geraten wurden:

Warmes Wasser trinken

Warmes oder auch heißes Wasser ist in China eine Art Wundermittel für einfach alles. Egal, ob Erkältung, Kopfweh, Rückenschmerzen, Schwangerschaftswehwehchen, Husten, Magenprobleme oder sonstwas. Jeder rät eigentlich immer dazu, man sollte möglichst viel heißes Wasser trinken.

Zitronenwasser

Zum Schutz vor bzw als Behandlung bei Erkältungen und als Frau überhaupt immer zum Abnehmen oder Figur halten wird Wasser mit Zitrone getrunken. Das wäre ja an sich gar nicht ganz so abwegig. Wenn ich nicht live dabei gewesen wäre, wie sich eine Kollegin in Ermangelung frischer Zitronen ein Bonbon mit Zitrusgeschmack in heißem Wasser aufgelöst hat, weil sie erkältet war.

Bloß keinen Kaffee

Sehr interessant für mich als Deutsche, die ich an einen eher hohen Kaffeekonsum meiner Umwelt gewöhnt bin, war für mich die Beobachtung zum Thema Kaffee. Niemals hat auch nur ein Kollege in Shanghai (also von den Chinesen natürlich) je morgens gesagt "Puh, ich brauche erstmal nen Kaffee!". Unzählige Male wurde mir beim zweiten Kaffee des Tages geraten, nicht so viel Kaffee zu trinken. Das sei total ungesund. Auf Erklärungen, dass es in Deutschland völlig normal sei, dass man an manchen Tagen zumindest auch gerne mal 3 oder 4 Tassen Kaffee trinken kann, wurde richtig schockiert reagiert. In der Schwangerschaft verzichtet ich dann - auch auf Anraten meiner OB Gyn komplett auf Kaffee. Und als ich wieder arbeiten ging und Kaffee im Büro trank, waren sich alle sicher, dass ich nicht mehr stillen würde. Denn Stillen und Kaffee ginge überhaupt nicht, das sei ganz schlecht für das Baby.

Tee

Statt Kaffee solle ich doch besser grünen Tee trinken. Der sei total gesund. Davon könne man immer zu jeder Tageszeit so viel trinken, wie man wollte. Mein Einwand, dass Teein und Koffein ja doch letztendlich das gleiche seien, wurde skeptisch angehört und beflissentlich ignoriert oder vielleicht auch als Quatsch abgetan. Und dass ich von vielen Tees Herzrasen bekomme, konnte sich auch absolut niemand vorstellen.

Strahlenschutz

Ein weiterer Punkt, der besonders in der Schwangerschaft scheinbar ganz wichtig wurde: Schutz vor gefährlicher Strahlung. Obwohl sie im Büro von verschiedenen Kolleginnen getragen wurden, hat mir direkt niemand zu einer Schwangerschafts-Strahlenschutzschürze geraten. Wohl jedoch zu Aufklebern für das Handy, die die schlechte elektromagnetische Strahlung neutralisieren sollen. Außerdem sei es vollkommen unverantwortlich, in der Schwangerschaft direkt neben der Mikrowelle stehen zu bleiben. Das sei total gefährlich wegen der Mikrowellenstrahlen und ich müsse einen großen Abstand einhalten, um mein Baby nicht zu gefährden.

Nur nichts zu kaltes!

Kaltes wie Getränke mit Eiswürfeln oder auch Eiscreme sind nach chinesischer Auffassung schlecht für die Gebärmutter. Warum, weiß keiner, aber isso. Deshalb verzichteten die meisten Chinesinnen während ihrer Menstruation auf alles Kalte. Und mir wurde in der Schwangerschaft immer wieder gesagt, eine Limo aus dem Kühlschrank sei aber doch viel zu kalt und jetzt gar nicht gut für mich. Und auch meine Entscheidung, Eiscreme zu essen (im Hochsommer, mind you) wurde immer mal wieder kritisch beäugt.

Ionen an die Macht

Viele Chinesen lieben Ionen. Daher kann man überall Geräte kaufen, die die Luft ionisieren sollen. Die gibt es in groß zum aufstellen und in klein zum Beispiel mit USB-Anschluss für den Schreibtisch. Durch die Ionisierung der Luft wird angeblich die Luftverschmutzung unschädlich gemacht und die Luft soll nach Aussage mancher sogar mehr Sauerstoff enthalten. Während ich also im Büro regelmäßig umher ging, um bei miserablen Smog-Werten und laufenden Luftfiltern und Klimaanlage die Fenster zu schließen, drängten andere Kollegen darauf, ich solle mir besser einen Ionisator mit USB-Anschluss holen. Das wäre doch viel effektiver.

Kälte gegen Bakterien

Eine andere Anekdote zum Thema offene Fenster: Im Winter müsse man lediglich immer die Fenster offen stehen lassen. Bakterien, zum Beispiel auf der Toilette, würden dadurch abgetötet. Desinfektion mit 3°C.

Wäsche raus hängen

Und noch was zum Desinfizieren: Klar, UV-Strahlung hat eine desinfizierende Wirkung. In China geht man dafür aber auch gerne mal soweit, seine frische Wäsche bei übelstem Smog an der Hauptstraße auf rostigen Zäunen aufzuhängen. Hauptsache draußen. Dann wird die Wäsche nämlich keimfrei. Ich denke mir das wirklich nicht aus. In unserem compound hingegen regelmäßig die Zäune voll und die halb wilden Compound-Katzen streunerten zwischen frisch gewaschenen Bettlaken und Kinderklamotten umher. Alles im Namen der Hygiene...

Sonntag, 12. November 2017

12 von 12 - November 2017

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Der Tag startet mit einem gemütlichen Familienfrühstück 

Auch die Autos müssen Bananenkakao bekommen. 

Dann stehen sie im Stau. 

Während das Haselchen duscht, hilft der kleine Rabe mir beim Waschen der ersten Ladung Babykram (hier: Spucktücher und Stoffwindeln) 

Dann bin ich dran mit Sidecut nachschneiden und Haare waschen. 

Zu Mittag gibt es Rohkost mit Dip und eine Art Pfannkuchen, die mit Kartoffeln und Ziegenkäse gefüllt sind. Ich habe wieder vergessen, woher das Rezept kam... 

Von unserem Spaziergang gibt es dank Regen keine Fotos. Dafür von der Kuh, die hinterher beim Spielen zu den Hühnern musste, weil sie nicht auf dem Parkplatz stehen durfte. Aber ihr glaubt mir bestimmt auch so, dass der Rabe in seinem leuchtend gelben Regenponcho unglaublich niedlich aussieht. 

Abendessen. Und endlich bekomme ich mein Sauerkraut, auf das ich schon seit ner Woche Appetit hatte. 

Der Rabe futtert und futtert und futtert, während er sich immer wieder die selbe Seite im Feuerwehrbuch ansieht. 

Während das Haselchen den Raben badet, erledige ich ein paar Dinge am Laptop. 

Nachdem ich den Raben ins Bett gebracht habe, mache ich eine Gesichtsmaske mit Schlamm vom Toten Meer. 

Leerer Eisentabletten-Blister an der letzten Tablette meiner Antibiotika.

Sonntag, 5. November 2017

Tagebuchbloggen November 2017

Es ist der 5. des Monats und Frau Brüllen möchte wieder wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Bei mir heute mit einem extrem ruhigen Sonntag. Aber ich soll mich ja auch schonen...

0:05 Ich nehme mein Eisen und putze schonmal meine Zähne. Dann schauen wir noch weiter den Underwoods zu.

0:45 Ich schlafe jetzt.

8:20 Der kleine Rabe wacht auf und fragt nach seinen Autos. Ich gebe ihm die 3, die wir im Bett liegen haben. Dann dreht er sich erstmal auf die Seite und legt meinen Arm um sich.

8:36 Der Rabe hat sich aufgesetzt und sagt unentwegt "Der Papa soll kommen. Der Papa soll kommen. Der Papa soll kommen."

Da das so nicht funktioniert, helfe ich ihm aus dem Schlafsack und vom Bett runter und öffne das Rollo und die Tür. Und schneller, als ich gucken kann, steht er plappernd und mit Autos in den Händen vor dem verschlafenen Haselchen.

Wir spielen und kuscheln noch ein bisschen. Der Rabe malt mir mit Wasserfarben aus einem Ü-Ei auf die Schlafanzugshose.

Dann machen wir uns alle fertig. So mit Gesicht waschen, eincremen, umziehen und so. Außerdem backen wir Brötchen auf und decken den Tisch.

9:57 Frühstück. Sonntag ist bei uns Brötchen-Tag. Der Rabe hat sich einen kleinen Eimer voller Autos mitgenommen, die fleißig bespielt und am Nutellaglas aufgetankt werden.

11:06 Tisch abräumen. Alle sind satt und zufrieden. Der Rabe geht spielen, während das Haselchen und ich den Tisch ab- und die Küche aufräumen.

Anschließend skyped das Haselchen mit seiner Mutter, der Rabe spielt und ich lege mich aufs Sofa, wo ich Twitter leer lese und ein paar Sachen auf dem Handy erledige.

Dabei rennt der kleine Rabe immer wieder bei mir vorbei und piekst mir einmal versehentlich ins Auge.

13:19 Wandtattoo, das ausdrücklich gewünschte pinke Sweatshirt für den Raben und Klebehaken fürs Bad sind bestellt. Ich übersetze dem Haselchen, wie die Brezeln aufgebacken werden sollen und gehe im Keller nach dem Rausfallschutz fürs Bett suchen und den Biomüll wegbringen. Dabei treffe ich den Nachbarn von gegenüber, der vor Kurzem Papa geworden ist. Ich versichere ihm, dass das mit dem Schlafen mit Sicherheit irgendwann besser wird.

Dann backen wir Brezeln auf, machen Weißwürste heiß und decken den Tisch. Zwischendrin plappert der kleine Rabe fröhlich "Wegdose, Wegdose" vor sich hin und ich finde ihn, wie er mit einem Duplo-Teil in einer Steckdose puhlt. Zum Glück ist da eine Kindersicherung drin. Aber ich erschrecke mich trotzdem, schimpfe sofort mit ihm und versuche dann, ihm (nochmal) ruhig zu erklären, warum er das nicht darf. Erst findet er, auf Krawall gebürstet wie er die Tage irgendwie ist, das total lustig. Bei dem Gedanken, was alles passieren könnte, breche ich dann jedoch in Tränen aus und der Rabe wird ganz traurig. Wir trösten uns gegenseitig und gehen zum Essen.

14:30 Essen. Weißwurst, Brezeln, süßer Senf, alkoholfreies Weizen und Rohkost mit Dip. Hmmmmmm... Dabei telefoniere ich mit meiner Mama.

15:30 Essen fertig. Wir räumen den Tisch ab. Dann kuscheln wir uns alle zusammen ins Bett. Ich lese dem Raben ein Buch vor, das Haselchen ein Kindergedicht.

16:10 Da zumindest wir Erwachsenen irgendwie müde sind, mache ich uns einen Kaffee, während die Jungs noch reimend und tobend im Bett bleiben.

Dann baut das Haselchen das Bettgitter an, während ich mit dem Raben spiele. Als er mir allerdings einen Plastikeimer ans Ohr haut, bin ich ziemlich sauer. Da er schimpfen nur mit Lachen und dem Werfen von Duplo in meine Richtung quittiert, erkläre ich ihm ganz ruhig, dass ich erst wieder mit ihm spielen will, wenn er lieb ist und mir nicht mehr wehtut. Irgendwie ist diese Phase anstrengend.

17:02 Das Bettgitter ist fertig angebaut, der kleine Rabe hat sich wieder eingekriegt und ich helfe ihm dabei, ein ganz bestimmtes Auto zu suchen. Das Haselchen geht in die Küche, um die Linsensuppe fertig zu machen.

17:08 Ich habe das Auto gefunden und der Rabe ist happy. Also lege ich mich erstmal wieder hin und suche noch mehr Kleinigkeiten im Internet. Zwischendrin male ich dem kleinen Raben kleine Autos auf Papier. Und einen Autotransporter dazu.

18:30 Der kleine Rabe beginnt mit dem Essen. Das Haselchen und ich sind noch satt. Daher genießt der Kleine unsere vollkommen ungeteilte Aufmerksamkeit, während er eine große Portion Linsensuppe futtert.

Danach spielt er ein paar Minuten und wir machen ihn gemeinsam langsam bettfertig.

20:00 Das Haselchen hat ihm gute Nacht gesagt und das Licht gelöscht. Jetzt besteht der kleine Rabe darauf, dass ich was auf dem Handy machen soll. Er fragt noch nach seinem kleinen ICE und dem Polizeiauto, die das Haselchen gleich bringt. Dann kuschelt er sich ganz nah an meine Schulter.

20:11 Rabe schläft.

20:20 Ich stehe auf und schleiche aus dem Schlafzimmer. Im Wohnzimmer essen das Haselchen und ich Linsensuppe und Rohkost sowie Pellkartoffeln mit Quark-Dip und schauen dabei zwei Folgen House of cards und eine Folge Southpark. Zwischdrin mache ich mir eine Gesichtsmaske.

23:14 Wir stehen auf, räumen alles in die Küche und putzen Zähne. Dabei wird der kleine Rabe wach und ich sage ihm durch das Babyphone, dass ich gleich komme. So ganz scheint er damit aber nicht zufrieden zu sein und wird immer unruhiger. Kaum bin ich jedoch bei ihm, entspannt er sich, plappert noch ein wenig und schläft dann wieder ein.

23:47 Ich lege das Handy zur Seite und schlafe.

Freitag, 3. November 2017

Schwangerschaftstagebuch - 31. Woche

30+0
 
Nachdem ich mich die ganze Woche geschont und viel gelegen habe, fühle ich mich heute, als könnte ich Bäume ausreißen. Wir waren auch schon groß im DM einkaufen und ich habe Wäsche verräumt und aufgehängt, ohne dass dabei mein Bauch unangenehm oft hart geworden wäre. Also aktuell bin ich ganz guter Dinge, dass ich vielleicht doch noch 2-3 Wochen arbeiten kann, bevor der Mutterschutz beginnt. Und dass das baby bat dann ganz brav Anfang 2018 aus dem Bauch heraus kommt.
 
30+4
 
Tja, der aktive Tag rächte sich dann am nächsten Tag mit einem ständig harten Bauch. Also habe ich dann mal wieder einfach viel gelegen.
 
Dafür war ich am Montag bei der Frauenärztin. Eigentlich nur, um meine Krankschreibung nochmal bis zu unserem regulären Termin am Donnerstag zu verlängern. Allerdings rief sie mich dann nochmal rein und erklärte mir, dass beim Abstrich eine bakterielle Infektion gefunden wurde. Normalerweise ist die wohl total harmlos und stört nicht mal weiter. In manchen Fällen allerdings kann sie Wehen auslösen. Also nehme ich jetzt schwangerschaftsverträgliche Antibiotika.
 
Ich weiß nicht, ob es Einbildung oder sonstwas ist. Aber heute hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass es trotz vergleichsweise wenig Schonung schon merklich besser ging. Ich konnte mit dem Raben ganz problemlos einen ruhigen Spaziergang machen, ohne dass mir dabei ständig der Bauch hart wurde und ich mich lieber hinsetzen wollte.
 
Lediglich die Symphyse macht mir immer mehr zu schaffen. Aktuell ist es so ein ziemlich konstanter, leichter und stechender Schmerz. Also mehr unangenehm, als wirklich schlimm. Wenn ich mich ungünstig bewege, sticht es ganz deutlich. Aber ich sehe da eine unschöne Tendenz und weiß ja auch noch, wie es beim Raben war. Da hätte ich zumindest zum Ende der Schwangerschaft hin getötet für einen Symphysengürtel, aber in China gab es sowas irgendwie gar nicht. Ich versuche es jetzt aber erstmal, indem ich vorsichtig bin und die Symphyse nicht zu sehr belaste.
 
30+6
 
Gute Neuigkeiten: Der Gebärmutterhals ist stabil. Gemessen hat die Ärztin ihn heute sogar wieder länger. Und kein Trichter und auch bei Belastung stabil. Das heißt hier schonmal alles gut. Außerdem hat das baby bat einen ordentlichen Wachstumsschub gemacht und liegt jetzt ziemlich genau richtig auf der Kurve.
 
Damit war ich heute zum letzten Mal bei der Frauenärztin und gehe für die restlichen Vorsorgetermine nur noch zur Hebamme. Und bin jetzt deutlich entspannter, als noch gestern.



Mittwoch, 1. November 2017

Schwangerschaftstagebuch - 30. Woche

29+5
 
Am Wochenende war der Geburtsvorbereitungskurs. Es war sehr angenehm und ich fand die Teilnehmerinnen allesamt ziemlich sympathisch. Die Hebamme wird uns auch noch eine Online-Runde einrichten, wo wir uns weiter austauschen können und nächstes Jahr, sobald die letzte ihr Wochenbett durch hat, treffen wir uns nochmal.
 
Allerdings hat das Wochenende mit ganz viel Beschäftigung zum Thema Geburt bei mir dann wohl auch noch ein paar mehr Wehen ausgelöst, als ich es als normal empfunden hätte. Und es waren sogar leicht schmerzhafte und nach unten drückende mit dabei. Meine Hebamme brachte mir dann gleich auch am Sonntag ein pflanzliches Pulver und ein Massageöl gegen vorzeitige Wehen mit. Und gleich am Montag ging ich zur Frauenärztin.
 
Der Gebärmutterhals hatte sich zwar nicht weiter verkürzt, aber ich nehme jetzt 600mg Magnesium täglich (statt vorher 400mg) und bin für eine Woche krank geschrieben, in der ich mich viel schonen soll. Was ich hauptsächlich im liegen tue.
 
Sogar auf der Halloweenparty im Darkflower, auf der wir dann am Montag waren, habe ich hauptsächlich auf dem Sofa herumgelegen. :)
 
Was aber ganz toll war, war für mich, wie nett die Ärztin mit mir war. Mein persönliches Highlight war, als sie meinte "Jetzt schallen wir nochmal über den Bauch. Das ist dann nicht für mich, sondern für sie." und mir daraufhin ganz lange das Gesicht des baby bat zeigte. Der nuckelte in dem Moment gerade an seinem Daumen und spielte dann ein wenig mit der Nabelschnur vor dem Gesicht herum. Soooo süß!
 
Ansonsten habe ich online eine Wickelkommode und ein paar Aufbewahrungsboxen bestellt und einen Gefrierschrank und einen Heizstrahler ausgesucht. Das geht ja zum Glück alles ganz problemlos auch im Liegen. ;)



Mittwoch, 25. Oktober 2017

Schwangerschaftstagebuch - 29. Woche

28+5
 
Am Montag war ich bei der Frauenärztin. Es sollte eigentlich der letzte Ultraschall werden und danach wollte ich komplett zur Hebamme für die restlichen Vorsorgetermine. Nun meinte die Ärztin aber, dass mein Gebärmutterhals bereits verkürzt ist. Zudem sei das baby bat etwas zu dünn. Also sein Bauchumfang zu gering.
 
Letzteres könnte auch einfach daran liegen, dass er etwas ungünstig für die Messung lag. In perfekter Startposition für die Geburt, aber halt nicht, um ihn auszumessen. 
 
Ersteres macht mir mehr Sorgen. Denn noch ist es wirklich zu früh und der Kleine sollte noch eine ganze Weile im Bauch bleiben.
 
Ich habe daher jetzt auf der Arbeit erstmal darum gebeten, soweit als möglich aus dem Telefon genommen zu werden, um hier meinen Stresspegel zu reduzieren. Und wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, lege ich mich erstmal hin, statt noch auf Teufel komm raus irgendwas zu erledigen. Ich hoffe, dass das ausreicht. In 2 Wochen bin ich wieder zur Kontrolle bei der Frauenärztin...
  
Ach ja, und Eisentabletten muss ich jetzt auch nehmen, da meine Eisenwerte weiter gesunken sind und jetzt richtig im Bereich der Anämie liegen.
  
Alles irgendwie ein bisschen doof im Moment. :(