Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 September 2017

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Ich habe zwar noch nicht geschlafen, aber der 12. beginnt nachts um halb 1 mit Wäsche aufhängen. 

Noch vor dem Frühstück kommen die last minute Bestellungen von Amazon. 

Bananenbrot zum Frühstück 

Daran, wie ich Wäsche zusammenlege, kann man wohl erkennen, dass ich nie Hausfrau des Monats werde... 

Tortilla und "Huch, der muss noch weg"-Lachs-Brot für die Jungs zu Mittag 

Der Mann rätselte, wer das auf der Socke sei. Und der Rabe kann jetzt "Mau Tse-Dung" sagen XD

Einmal nicht aufgepasst, schon hat man Conni im Haus. Dabei wollte der Rabe einfach gelb... 

Das Gepäck für eine Woche Familienurlaub passt in einen Koffer. 

Nochmal eben die Pflanzen gießen. 

Das Handgepäck ist auch soweit. 

Wir verabschieden uns von Bella, unserer Balkontür-Spinne. 

Schnelles Abendessen und dann zum Raben. Der wachte dann nämlich auf und weinte bei Papa so lange, bis ich kam... 

Montag, 4. September 2017

Tagebuchbloggen September 2017

Es ist der 5. des Monats. Und Frau Brüllen will wissen: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"

8:15 Der Wecker klingelt. Ich bin noch ziemlich verschlafen und stecke gedanklich mitten im Traum. Daher schalte ich ihn erstmal aus und widme mich wieder meinen sprechenden Flamingos.

8:18 Der kleine Rabe ist jetzt auch aufgewacht und hat offenbar nicht so schön geträumt. Auf jeden Fall fordert er "Auge sauber machen!" und "Ein Kuss geben!". Mache ich dann auch sogleich und wir kuscheln noch ein wenig.

Das Haselchen kommt ebenfalls dazu und wir zu dritt, dass wir noch Zeit haben.

9:00 Wir stehen alle zusammen auf. Der kleine Rabe möchte keinen Haferbrei und keinen Joghurt, daher schmiere ich für uns beide leckere süße Brote mit Nutella, Banane, Marmelade, Kokoscreme und Honig. Das Haselchen macht sich etwas vom gestrigen Abendessen warm. Dann frühstücken wir in Ruhe zusammen und ich baue für den kleinen Raben sein Flugzeug gefühlt 50 mal auseinander und wieder zusammen. Das Haselchen geht schnell noch zum Konsum um die Ecke.

10:33 Ich schneide dem Haselchen die Haare und mache mich dann selbst Büro chic. Dann verabschiede ich mich von meinen beiden Jungs.

11:08 Mit 5 Minuten Verspätung verlasse ich das Haus. Und verpasse natürlich auch prompt eine Straßenbahn. Zum Glück ist es unter der Woche und die nächste kommt in 3 Minuten. Bei dem schönen Wetter könnte ich eigentlich auch ganz problemlos laufen, aber dann müsste ich mich sehr beeilen - und ich komme derzeit ja so schnell aus der Puste.

11:27 Ich logge mich pünktlich an meinem Rechner ein.

11:33 Ich starte mein Telefon und bekomme prompt den ersten Anruf. Dann arbeite ich einfach so vor mich hin. Zwischen den Emails und Anrufen gehe ich immer mal wieder die Namensliste durch. Das baby bat braucht einen Namen und den möglichst früh zu finden, ist mir wichtig. Es fühlt sich für mich wichtig an.

13:10 Ich hole mir eine heiße Schokolade und arbeite dann weiter. Man merkt deutlich, dass die Peak Season rum ist und es heute nicht Montag ist. Denn zwischen den Anrufen komme ich tatsächlich dazu, ein paar Mails zu bearbeiten.

Kaum denke ich das, klingelt das Telefon eine Weile einfach durch. Ganz toll. Naja...

Zwischendrin klingelt dann auch noch mein Handy. Zum Glück kann ich gerade ran gehen. Die Gyn-Praxis ist dran. Eisenwerte zu niedrig, Thyroxine noch nicht optimal. Naja, kann man mit leben.

Ich bekomme einen richtig komplexen Fall auf den Tisch, der auch nicht warten kann (weil Kunden vor Ort). Ich knie mich da mit Freunden rein. Je komplizierter, desto lieber mag ich es ja...

17:15 Ich gehe endlich in die Pause und genieße meine Gnocchi mit Gemüsesoße und Käse. Ich hole mir noch ein paar Pflaumen aus dem Büro-Obst-Kühlschrank und dann ist die Pause auch schon rum.

18:15 Ich mache mich wieder an die Arbeit. Zwischendurch hole ich mir eine Tasse Milchschaum und trinke eine Cola zum wach werden.

20:04 Feierabend. Jetzt noch Tasse und Pflaumenkerne wegbringen und dann gehe ich los. Ich bekomme gleich eine Straßenbahn.

20:27 Ich komme zur Tür hinein und werde von einem freudig schreienden Raben begrüßt, der mir einen rosa Ball zuwirft und fast ausflippt, als ich diesen auffange.

Das Essen ist fast fertig. Das Haselchen hat Fischfilet mit Kräuter-Käse-kruste aus dem Ofen, Dinkel und Gemüsesoße vorbereitet. Es riecht köstlich und mir knurrt der Magen, während ich mit dem kleinen Raben Bilderbücher ansehe.

20:55 Wir essen zu Abend.

21:45 Das Abendessen ist beendet. Der kleine Rabe rennt schon eine Weile wieder herum und bringt immer mal wieder etwas, das er aus meiner Handtasche geklaut hat.

Das Haselchen und ich räumen den Tisch ab. Während er die Küche aufräumt, packe ich mir Essen für morgen ein. Dann bereite ich eine Maschine Wäsche vor. Es geht echt nichts über eine Waschmaschine mit Timer! ❤

Der kleine Rabe will aufs Töpfchen. Da sitzt er dann erstmal und schaut Video.

22:20 Ich putze mir die Zähne. Das Haselchen macht derweil den Raben fertig. Zum Baden ist es heute zu spät. Aber das Kind müffelt nicht und war auch nicht im Sand heute. Also kein Problem.

22:47 Nach einer ausgiebigen Runde Kitzeln und Quatsch machen, sagt das Haselchen gute Nacht und wir löschen das Licht. Der kleine Rabe quasselt unbeeindruckt weiter.

23:17 So ganz langsam wird er ruhiger. Ich stelle nur noch dieses Beitrag fertig und werde dann hoffentlich bald schlafen dürfen. Ohne weitere Kopfnüsse...

Schwangerschaftstagebuch - 22. Woche

21+3
 
Heute habe ich mich geärgert. Ich habe Muffins gebacken, passende Servietten besorgt und auf die Muffins haribo Schnuller gelegt, um dem Team nett meine Schwangerschaft zu verkünden. Tja. Eine Kollegin wusste es irgendwie schon und fragte nur, ob Mädchen oder Junge. Eine gratulierte, eine Teamleiterin drückte mich ganz freudig. Und eine Kollegin (die übrigens keinen Muffin wollte, weil sie keinen Kuchen isst) meinte nur "Hast du nicht gerade erst hier angefangen? Na das macht ja bestimmt nen guten Eindruck...". Mir fiel erstmal das Gesicht ein bisschen runter. Weil ehrlich, sagen Menschen sowas so zueinander?! Vor allem hatte ich ja mit unserem Teamleiter schon längst gesprochen. Und der freut sich, weil er selbst Vater ist und Kinder liebt. Und was für einen 'Eindruck' soll es denn machen? Ich hätte mich auch gar nicht so sehr darüber geärgert, wenn das nicht das absolut einzige geblieben wäre, was sie zu mir gesagt hat. Wenn ihr das erstmal so rausgerutscht wäre und dann noch irgendwas gekommen wäre. Aber nein. Da kam nichts mehr. Und jetzt bin ich, obwohl eigentlich ja alles mit der Teamleitung im guten geklärt war, ein wenig verunsichert. Darüber, ob die Kollegen sich jetzt vielleicht doch das Maul über mich zerreißen. Und ich bin sauer.
 
Außerdem war ich heute bei der Gyn und habe die Grippeimpfung bekommen und mein Arm tut weh. Blöder Tag. :(
 
22+6
 
Der kleine Rabe ist krank. Wir fahren bald in Urlaub. Und mir ist aufgefallen: Bis jetzt habe ich praktisch keine Linea Nigra bekommen. Beim Raben war diese dunkle Linie in der Mitte des Bauches ganz klar und deutlich und richtig dunkel. Es dauerte auch gefühlt ewig, bis sie verblasste. Diesmal ist da bis jetzt zumindest nix zu sehen.



Dienstag, 29. August 2017

Ein Brüderchen!

Jetzt ist es also amtlich: Der kleine Rabe bekommt ein kleines Brüderchen. So eindeutig, wie der Penis auf dem Ultraschall zu erkennen war, konnte ich das auch ohne Erklärung schon sofort sehen. Nun hatten wir eigentlich alle vermutet, dass das baby bat ein Mädchen werden würde. Daher war das tatsächlich ein wenig überraschend. Also ein wenig. Und ja, irgendwie hatten wir auch auf ein Mädchen gehofft. So, wie damals beim Raben ebenfalls. Wir hätten beide auch gerne eine Tochter. Aber noch ein Sohn ist ebenfalls toll!

Name

Wir finden so viel mehr schöne Mädchennamen, als Jungsnamen. Wir haben praktisch schon zwei Mädchennamen parat. Bei Jungsnamen tun wir uns deutlich schwerer. Die sind einfach irgendwie alle nicht so schön...

Klischees im Kopf

Ja, ich gebe zu: Auch ich habe geschlechtsspezifische Klischees im Kopf. Dazu zählt unter anderem, dass ich Jungs als tendenziell wilder, wagemutiger und damit auch verletzungsanfälliger als Mädchen sehe. Selbst im Vergleich mit wilden Mädchen. Nun hat das baby bat unglaublich viel Stärke, die ich deutlich spüre. Und ich sehe uns schon jetzt das ein oder andere Mal in die Notaufnahme fahren - wozu ich eigentlich so gar keine Lust habe...

Haare

Da haben Jungs klar die Nase vorn! Einem Mädchen würde ich irgendwann nicht mehr die Haare einfach mit der Maschine kurz schneiden (so lange sie nicht danach fragt). Bei einem Jungen hingegen - buzz und fertig. Und wenn es cool werden soll, wird es ein Iro.

Klamotten

Sicher könnte ein Mädchen ebenfalls die alten Sachen des kleinen Raben auftragen. Aber ich befürchte, irgendwann würde sie es nicht mehr wollen. Weil es halt doch hauptsächlich Jungsklamotten sind. Bei einem Bruder sehe ich deutlich bessere Chancen, dass die ganzen Sachen mit Freude nochmal getragen werden.

Wickeln

Das Wickeln eines Babys mit Penis hatte mir damals große Sorgen gemacht. Weil das Kind dann ja einfach so rumpinkeln könnte. Was auch regelmäßig passiert ist. Aber letztendlich nur halb so wild war. Ein anderer Punkt beim Wickeln jedoch fiel mir erst viel später auf: Den Po abzuwischen ist ja eigentlich bei einem Mädchen viel komplizierter, als bei einem Jungen. Und das kommt gerade bei einem Baby verdammt oft vor. Also ist eigentlich beides ok. Aber mit dem rumgepiesel habe ich ja jetzt schon gut Übung.

Gesellschaft

Tja, ich sage es nicht gerade gerne. Also ich würde es gerne gar nicht erst sagen können, ohne zu lügen. Aber Jungs und Männer haben es in unserer Gesellschaft meist noch etwas einfacher, als Mädchen und Frauen. Daher ist es traurig, aber wahr: Mit einem Penis hat mein baby bat bessere Chancen darauf, in seinem Leben erfolgreich und glücklich zu werden. Und genau das ist es ja letztlich, was sich alle Eltern für ihre Kinder wünschen. Es ist traurig, dass ich auch im Jahre 2017 noch solche Gedanken haben muss, aber es ist einfach die Realität. Und ganz vielleicht können der kleine Rabe und das baby bat ihren Beitrag dazu leisten, dass meine Enkelkinder irgendwann sich solche Gedanken nicht mehr machen müssen...

Sonntag, 27. August 2017

Wann wird es anstrengend?

Es gibt eine Frage, die ich mir seit kurz nach der Geburt des kleinen Raben immer mal wieder gestellt habe: Wann wird so ein Kind eigentlich so richtig anstrengend?

Das Babyjahr sei der Horror, der aber nur von den Trotzanfällen während der terrible two getoppt würde. So heißt es hier und da. Kann ich jedoch bis jetzt so irgendwie nicht bestätigen...

Klar, die ersten Wochen bekamen wir ziemlich wenig Schlaf. Und der kleine Rabe weinte wegen seiner Bauchschmerzen öfter mal. Er stillte auch deutlich mehr, als ich erwartet hatte. Aber das war alles machbar. Schließlich waren wir beide zu Hause. Und wir waren derart überglücklich, unser Baby bei uns zu haben. Es war also nicht alles easy peasy, aber es war toll. Und mit jedem Tag wurde es ein bisschen einfacher. Wir gewöhnten uns an unsere Rollen als Eltern und die neuen Aufgaben.

Dann musste ich wieder arbeiten gehen. Das strengte mich so richtig an. Volle 8h Tage in rotierenden Schichten von jetzt auf gleich mit einem noch praktisch voll gestillten Baby zu Hause. Und ich vermisste ihn in jeder Sekunde, in jeder Minute. Aber anstrengend war hier nicht das Kind, sondern die Arbeit.

Und schwups war das "anstrengende" Babyjahr auch schon rum. Und unser Kind war niemals wirklich anstrengend.

Aus dem Baby wurde langsam, aber unaufhaltsam ein Kleinkind. Das als solches auch einen eigenen Willen und eigene Wünsche hat. Die wir nicht immer erfüllen können. Sicherlich führt das ab und zu zu ein wenig Frustration auf allen Seiten und es kann auch ein wenig stressig sein. Aber trotz seiner 2 Jahre hört der kleine Rabe bei Erklärungen zu und wenn wir ihm ein "Nein" logisch begründen können (und ohne logische Begründung sagen wir eben nicht Nein), akzeptiert er es meist dann auch. Irgendwann zumindest. Mal schneller, mal langsamer natürlich. Aber letztendlich ist es in der Kommunikation mit Erwachsenen ja auch nicht anders.* Aber so einen richtig klischeehaften Trotzanfall mit Schreien, Toben und auf den Supermarkt-Boden schmeißen hatten wir noch nie. Kann ich mir auch beim kleinen Raben echt nicht vorstellen.

Und so stecken wir jetzt eigentlich ja mitten in diesen "Terrible two". Und ich finde mein Kind keinen Meter anstrengend.

Ich würde ihn um nichts in der Welt jemals hergeben wollen und ich genieße jeden Tag, den wir zusammen verbringen. Klar, es gibt mal so Momente, in denen ich die Augen rolle und genervt bin. Aber das habe ich mit jedem anderen Menschen genauso. Für den bin ich dann vielleicht nicht verantwortlich und kann einfach so weggehen. Aber so richtig die feine Englische ist das ja dann auch nicht, ne? Also bei einem Chef, Kunden oder auch meinem Partner würde ich das jetzt nicht unbedingt machen. Und dem Kind kann ich dann auch einfach mal ein Video einschalten oder ihn in den Kinderwagen setzen und rumfahren, damit ich den Kopf frei bekomme.

Vielleicht kommt die richtig anstrengende Zeit ja noch. Spätestens die Pubertät ist ja für alle Anwesenden kein Zuckerschlecken mehr... Und vielleicht haben wir mit dem Charakter unseres kleinen Raben auch echt richtig Glück und beim baby bat wird das alles anders.

Ich weiß es nicht.

Aber ich habe beschlossen, nicht mehr darüber zu grübeln, wann es wohl so richtig anstrengend wird, sondern stattdessen zu genießen wie es ist. Ändern kann ich es ja so oder so nicht. ;)

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*Ihr könnt euch ja nicht vorstellen, wie oft man im Kundenservice ein trotziges "Das akzeptiere ich nicht!" / "Ich will aber!" zu hören bekommt, wenn man Kunden mit Grenzen des Möglichen konfrontiert. Also mit Dingen, die wirklich nicht von den involvierten Akteuren geändert werden können. Wie Gesetze, an die man sich halten muss. Flüge, die gestrichen wurden. Hotels, die von den Behörden geschlossen wurden oder wegen Wasserrohrbrüchen und dergleichen kurzfristig unbewohnbar sind. Naturkatastrophen oder Wetter. Und wie oft dieses "Das akzeptiere ich nicht!" / "Ich will aber!" dann noch wiederholt wird. Trotz ruhiger und sachlicher Erklärung von verschiedenen Personen...

Schwangerschaftstagebuch - 21. Woche

20+2
 
Diese Woche wird spannend: wir haben den großen Ultraschall und ich werde auf der Arbeit jetzt ganz offiziell Bescheid geben.
 
20+4
 
Heute war der große Organultraschall. Und es war toll! Leider konnten das Haselchen und der kleine Rabe nicht mit dabei sein. Der Termin war nämlich um 16:00 Uhr - und der Rabe schlief da noch tief und fest zu Hause. Die Ärztin schallte etwa eine halbe Stunde und erklärte mir ALLES. Jedes Organ und jeden Teil zum Beispiel des Herzens. Wir schauten dem baby bat von unten in die Nasenlöcher, auf die Ohren und in alle Organe und wichtigen Blutgefäße. Und alles ist genau da und tut genau das, was es auch soll. Außerdem schauten wir ihm auf den Penis. Ich habe sogar einen Ausdruck davon bekommen. Sozusagen das aller erste (und zumindest ungefragt hoffentlich auch letzte) dick pick unseres kleinen Sohnes. Aber zu der Geschlecht-Sache muss ich gleich nochmal separat schreiben...



Samstag, 26. August 2017

Tales from the womb

Manche Unterhaltungen mit einem Kleinkind sind es einfach wert, notiert zu werden:

- Was glaubst du, wie das wird, wenn das Baby auf die Welt kommt?

- Zu Hause.

- Wie meinst du das?

- Da vorne. *deutet auf den Babybauch* Mamas Bauch ist die Welt.

- Warst du auch mal in Mamas Bauch?

- Ja.

- Und wie war es da?

- Schön!

- War es da warm oder kalt?

- Warm.

- Hell oder dunkel?

- Dunkel.

- Laut oder leise?

- Laut.

- Was hast du denn da gehört?

- Die Mama.

- Und hast du auch Papas Stimme gehört?
- Ja.

- Klang die irgendwie anders oder ganz normal?

- Anders.

- Hattest du in Mamas Bauch auch manchmal Hunger?

- Ja.

- Und was hast du dann gemacht?

- Das weiß du nicht.

- Hast du denn da auch etwas geschmeckt?

- Ja. Ein Wasser. Das war gut.

- Und weißt du auch noch, wie du aus Mamas Bauch raus gekommen bist?

- Ja. Das hat ganz Aua gemacht.

- Und wie hast du dich dabei gefühlt? Hattest du Angst oder warst du glücklich?

- Glücklich.

- Obwohl es weh getan hat?

- Ja.

- Und wie war das dann, als du aus Mamas Bauch draußen warst?

- Kalt.